Mit Farbe gegen das Einheitsgrau

Nach meinem Osterurlaub fand ich folgendes Bild in meinem Büro:
Zumindest ist unser Ernährungsabenteuer bei den lieben Kollegen angekommen!!!

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Daneben lag aber auch noch eine ernstgemeinte Broschüre über Veganer (Vegan. Die gesündeste Ernährung und ihre Auswirkungen auf Klima- und Umweltschutz, Tier- und Menschenrechte. Dr. med. Ernst Walter Henrich. 2012)

Nach dieser Lektüre wird wohl jeder zum Veganer… Wieviel CO2 und Wasser allein durch pflanzliche Ernährung eingespart wird! Hier ist der Kampf gegen die globale Erwärmung deutlich einfacher als mit dem Fahren eines sparsamen Autos. Ok, bei 5 veganen/vegetarischen Tagen pro Woche sind wir vielleicht, aber 7? Dafür sind doch einige „Klimmzüge“ mit Soja noch etwas groß (vor allem bei Joghurt und Käse fällt es uns bislang auf). Hackfleisch ist gut zu ersetzen, und da die Kinder das am liebsten essen, wird Fleisch also gar nicht sooo vermisst werden. Soweit die Theorie. Die Realität wird uns nächste Woche einholen, wenn die Weltreisenden wieder zu Hause sind.

Was uns weiterhin aufgefallen ist: Veganer essen am besten zu Hause. Unterwegs lauert überall tierisches Eiweiß und die Auswahl an rein pflanzlichen Gerichten ist gering. Und immer nur gemischter Salat mit Essig und Öl macht auf Dauer nicht wirklich glücklich. Wir haben eine gute Kantine in der Firma, die jeden Mittag drei Gerichte und Salat anbietet. Hier wäre die Option, das vegetarische Menü zu nehmen. Ich möchte mittags was Warmes, und eine Umstellung auf ein warmes Abendessen erscheint mir schwierig. Nach der Arbeit noch kochen? Und selten sind wir zum Abendessen alle zu Hause (drei Kinder mit abendlichen Handballtrainingsterminen machen es nicht leicht…).

Aber heute ist ja Wochenende, und so bleibt Zeit zum Kochen.

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So sieht das aktuelle Wetter aus, bei immerhin +6 Grad Celsius (am Stück 🙂 ). Also muss ein Gegenprogamm zu dieser grauen Kühle entwickelt werden: Farbe und Wärme.

 

Nach einem Blick in Kühlschrank und Speisekammer habe ich Weißkohl, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Lauchzwiebeln, Kidneybohnen, Ingwer, Koriander, Kokosmilch und indisches Gewürz zu einem herzhaften (und -erwärmenden) Eintopf kombiniert. Das Ergebnis überzeugt Magen und Gemüt. Und selbst die Sonne schaut kurz vorbei! Geht doch.

🙂

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