Hochbeete: Lieferung und Aufbau

Die E-Mail sowie die Sendungsverfolgung geben Anlass zur Freude: Die Hochbeete sind unterwegs und sollen am Samstag geliefert werden. Also warte ich ganz gespannt auf unseren lieben Postboten, der auch pünktlich gegen 10 an die Tür klopft (wir haben keine Klingel, sondern einen Klopfer).

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Doch statt vollbeladen steht er mit leeren Händen vor der Tür. Von meiner Lieferung weiß er, sie steht auf einem Rollwagen im Lager der Hauptpost. Allerdings sind es so viele und so große Pakete, dass er sie beim besten Willen nicht in sein Auto bekommt! Wir verabreden, dass wir nach Beendigung seiner Runde mit gemeinsam mit ihm und unserem Auto zur Post fahren und die „Päckchen“ selbst abholen. Gesagt, getan.

Als wir dann nachmittags den Rollwagen in Empfang nehmen, wissen wir, warum sie nicht mit der normalen Briefpost ausgeliefert werden können: 10 Pakete, 1 m x 1 m x 0,15 m, von denen jeweils zwei zusammengeklebt sind, erwarten uns!!! Uff. Rückbank des Xsara umklappen, und die Kartons einladen. Oh Wunder (oder: ein dreifaches Hoch auf die französischen Ingenieure), alle fünf Doppelpakete passen in das Auto (mit ein wenig „Nachdruck“) und selbst die Heckklappe lässt sich schließen. Jetzt passt zwar keine Briefmarke zusätzlich mehr rein, muss sie aber auch nicht 🙂 .

Einen Kaffee später beginnt das Auspacken und der Aufbau. Jede Matte und jeder Korb hat einen eigenen Karton, und jedes Set ist zusammengetaped. Das erklärt die Ausmaße. Das schwierigste ist der Kampf mit den Klebebändern, der Aufbau selbst ist ein wahres Vergnügen: Seitenwände (die bereits aus zwei Seitenteilen bestehen) aufstellen und mit den beigelegten Schlossschrauben, Winkeln und Flügelmuttern zusammenbauen. Die Körbe sind so leicht und transportabel, dass ich zunächst noch einige „Möblierungen “ teste. Zum Schluss baue ich sie aber doch so auf, wie ich es mit Stöcken auf dem Boden bereits angedeutet hatte.

Ich habe zum Aufbau sogar die Wasserwaage hervorgekramt, damit die Körbe (halbwegs) gerade stehen. So richtig perfekt geht es auf sandigem und gemulchtem Untergrund nicht 🙁 . In die Körbe werden dann die Kokosmatten gestellt, die sehr angenehm zu verarbeiten sind und eigentlich viel zu schön zum Verrotten. Aber das soll ja Jahre dauern und man sieht sie bis dahin täglich. Fein, der erste Schritt ist getan.

Die Entsorgung all der Kartons ist nicht ohne, aber mit zwei Altpapier-Leerungen sollte auch das geschafft sein.

Angesichts der leeren Volumina, die nun gefüllt werden wollen, habe ich zunächst nur drei der fünf Gabionen aufgebaut. Mal sehen, ob der Garten genug organisches Material abwirft…

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