Hochbeete: Füllen und Bepflanzen

Da stehen sie nun, meine drei Körbe und schauen mich quasi erwartungsvoll an. Oder ist es umgekehrt?!

Seit meinen Hochbeetplanungen habe ich den Strauchschnitt und auch das beim Vertikutieren angefallenen Material nicht mehr in die Biotonne gegeben, sondern an den verschiedensten Stellen im Garten gesammelt. Und so hatte ich zumindest erstes Füllgut, das in die Gabionen wandern konnte. Zuunterst die groben Sachen wie Äste, Wurzeln, unbehandelte Bretter und was sich sonst so über die Jahre an unbeachteten Stellen angesammelt hatte. Darauf dann die angetrockneten Zweige der Sträucher, Gras und frischer Rasenschnitt. Hm, das reicht noch nicht…

Zum Glück sind auf dem Hang noch Sträucher viel zu groß geworden und müssen dringend gestutzt werden. Diese Arbeit hatte ich immer wieder vor mir her geschoben, weil die Biotonnen immer schnell zu klein war und ich jeden Zweig in kleine Stücke schneiden musste, damit er überhaupt in die Tonne passte… 🙂

Nach dem Komprimieren und Trocknen der Blätter ist das Volumen zwar geschrumpft, doch zwei Körbe sind zumindest zu zwei Dritteln gefüllt.

Laut einer Bauanleitung für Kompost-Hochbeete sind nach der Schicht mit den Ästen Grassoden, Kompost und Erde dran. Soweit vorhanden, werden Grassoden verwendet. Ansonsten fülle ich Grasschnitt, Kompost und zuoberst Blumenerde in die Körbe.

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Und nun kommt es zur Bepflanzung. Auf dem Markt habe ich Kohlrabi-, Brokkoli-, Rosenkohl- und Tomatenpflänzchen erstanden – so sieht es schon kurz nach dem Pflanzen schön grün aus! Zwei Lavendel und en Rosmarin sorgen für Blüten und lenken von den noch leeren Stellen eingesäter Salate und Kräuter ab. Ich werde sehen, ob die Pflanzen bei dem hohen Nährstoffangebot gedeihen…

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